QUR’AN
Der Qur’an ist bis heute unverfälscht.
Alle Verse des Qur’an und alle die hier verwendet werden, sind dieselben, wie sie vor über 1.400 Jahren offenbart wurden.
Die Historie zeigt, dass seitdem der Qur’an offenbart wurde, es immer Menschen gab, die den Qur’an vollständig auswendig konnten.
Heute sind es über 10.000.000 Menschen weltweit, die den Qur’an vollständig memorisiert haben.
Dazu gibt es Originale Manuskripte wie das Birmingham Qur’an Manuskript und die Ṣanʿāʾ- Manuskripte, die zu der Zeit des Propheten Muhammad ﷺ, zurückführen.
Die Manuskripte zeigen, dass der Qur’an der heute gelesen wird, der Selbe ist wie zu der Zeit des Propheten ﷺ, selbst.
Der Qur’an war und ist aber vorallem vollständig memorisiert von Anfang bis Ende seit der ersten Offenbarung.
Selbst wenn alle Schriften heute verschwinden würden, wäre der Qur’an in einem Tag wieder da, weil Millionen Menschen ihn auswendig können.
Der Qur’an ist ohne Zweifel der Selbe und das seit über 1.400 Jahren.
Weil es das Wort von Dem Schöpfer ist und Er Seine Botschaft bewahrt.
Ausdehnung vom Universum:
Qur’an: 51:47
Und den Himmel, Wir errichteten ihn mit einer großen Kraft. Und wahrlich sind Wir es zweifellos, die (ihn) ausdehnen.
Wa as-samāʾa banaynāhā bi-ayd(in) wa innā la-mūsiʿūn.
Wissenschaft:
Das Universum dehnt sich seitdem Urknall vor rund 13,8 Milliarden Jahren kontinuierlich aus.
Die Ausdehnung des Universums wurde hauptsächlich durch Edwin Hubble im Jahr 1929 entdeckt, wobei der Belgier Georges Lemaître bereits 1927 theoretisch belegte, dass sich der Kosmos ausdehnt.
Hubble nutzte Beobachtungen von Galaxien, die zeigten, dass sie sich umso schneller entfernen, je weiter sie entfernt sind, was als Hubble-Gesetz bekannt wurde.
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Das kann nur Der Schöpfer vom Universum wissen.
Universum war Rauch:
Qur’an: 41:11
Hierauf wandte Er sich dem Himmel zu, während er noch aus Rauch bestand, und sagte dann zu ihm und zur Erde: „Kommt beide her, freiwillig oder widerwillig.“ Sie sagten: „Wir kommen in Gehorsam.“
Thumma istawā ilā as-samāʾi wa hiya dukhānun fa-qāla lahā wa lil-arḍi iʾtiyā ṭawʿan aw karhan. Qālatā ataynā ṭāʿiʿīn.
Wissenschaft:
Etwa 300.000 Jahre nach dem Urknall war das Universum wie eine verrauchte Kammer, aus der kein Licht entweichen konnte.
Als das Universum eine Milliarde Jahre alt war, hatte sich der Rauch fast vollständig verzogen, sodass Sterne und Galaxien sichtbar wurden.
Das Universum war wie eine dichte, heiße verrauchte Kammer.
Es wirkte wie Rauch, weil diese ständige Streuung des Lichts dazu führte, dass der Kosmos einem dichten Nebel oder Rauch glich, der kein Licht nach außen dringen ließ.
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Das kann nur Der Schöpfer vom Universum wissen.
Urknall:
Qur‘an: 21:30
Haben die Ungläubigen nicht gesehen, dass die Himmel und die Erde eine Einheit waren, die Wir dann zerteilten? Und Wir machten aus dem Wasser alles Lebendige. Wollen sie denn nicht glauben?
Awa lam yara alladhīna kafarū anna as-samāwāti wa al-arḍa kānatā ratqan fa-fataqnāhumā, wa jaʿalnā mina al-māʾi kulla shayʾin ḥayy. Afalā yuʾminūn.
Wissenschaft:
Beim Urknall kam es zu einer extremen Trennung und Entstehung von Materie.
Der Urknall war keine Explosion in einem bestehenden Raum, sondern die Entstehung von Raum, Zeit und Materie aus einer ursprünglichen Singularität.
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Das kann nur Der Schöpfer vom Universum wissen.
Wasser:
Qur‘an: 21:30
„Haben die Ungläubigen nicht gesehen, dass die Himmel und die Erde eine Einheit waren, die Wir dann zerteilten? Und Wir machten aus dem Wasser alles Lebendige. Wollen sie denn nicht glauben?“
Awa lam yara alladhīna kafarū anna as-samāwāti wa al-arḍa kānatā ratqan fa-fataqnāhumā, wa jaʿalnā mina al-māʾi kulla shayʾin ḥayy. Afalā yuʾminūn.
Wissenschaft:
Aus biologischer Sicht besteht jedes Lebewesen auf der Erde zum größten Teil aus Wasser und ist für seine Existenz zwingend darauf angewiesen.
Wasser ist Leben, es ist die fundamentale Basis für Stoffwechselprozesse und Zellfunktionen.
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Eisen:
Qur’an: 57:25
Wir haben ja Unsere Gesandten mit den klaren Beweisen gesandt und mit ihnen die Schrift und die Waage herabkommen lassen, damit die Menschen für die Gerechtigkeit eintreten. Und Wir haben das Eisen herabkommen lassen. In ihm ist starke Gewalt und Nutzen für die Menschen -, damit ALLAH kennt, wer Ihm und Seinen Gesandten im Verborgenen hilft. Gewiss, ALLAH ist Stark und Allmächtig.
Laqad arsalnā rusulanā bil-bayyināti wa anzalnā maʿahumu al-kitāba wa al-mīzāna li-yaqūma an-nāsu bil-qisṭ. Wa anzalnā al-ḥadīda fīhi baʾsun shadīdun wa manāfiʿu li-n-nās, wa li-yaʿlama llāhu man yanṣuruhū wa rusulahū bil-ghayb. Inna llāha qawiyyun ʿazīz.
Wissenschaft:
Das Eisen im Blut.
Das Eisen im Telefon.
Das Eisen im Auto.
Es stammt nicht von der Erde.
Im Arabien des 7. Jahrhunderts war Eisen einfach ein Metall, das man im Boden fand. Niemand stellte die Frage, woher es ursprünglich kam.
Es gab keine Weltraumforschung.
Keine Teleskope.
Keine NASA.
Doch der Qur‘an sagt etwas Besonderes:
„…Und Wir haben das Eisen herabkommen lassen. In ihm ist starke Gewalt und Nutzen für die Menschen -,…“
Herabkommen lassen.
Nicht auf der Erde erschaffen.
Nicht in der Erde entstanden.
Herabkommen lassen.
Von oben.
Eisen kann sich auf der Erde nicht auf natürliche Weise bilden. Dafür sind Temperaturen von etwa 100 Milliarden Grad erforderlich - Bedingungen, die nur im Inneren sterbender Sterne herrschen. Wenn diese Sterne als Supernova explodieren, schleudern sie Eisen durch das Universum. Dieses Eisen reist als Teil von Meteoriten durch den Weltraum und gelangt schließlich auf Planeten.
Die NASA hat bestätigt, dass der Großteil des Eisens auf der Erde aus uralten Meteoriteneinschlägen stammt, die sich vor Milliarden von Jahren ereigneten.
Ohne diese Meteoriten, die auf die Erde trafen, gäbe es kein Eisen.
Ohne Eisen gäbe es keine Werkzeuge, keine Waffen, keine Gebäude und keine Zivilisation.
ALLAH erwähnte in einem einzigen Vers beides – gewaltige Kraft (bzw. militärische Stärke) und Nutzen für die Menschen.
Genau das hat Eisen der Menschheit gebracht.
„Herabkommen lassen“ - ist 1.400 Jahre später durch die moderne Weltraumforschung bestätigt worden.
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Das kann nur Der Schöpfer vom Universum wissen.
Alter von Universum und Erde:
Qur‘an: 41:9
Sag: „Leugnet ihr wirklich Den, Der die Erde in zwei Tagen erschuf? Und stellt ihr ihm Gleiches zur Seite? Er (allein) ist Der Herr der Welten.“
Qul a-innakum la-takfurūna billadhī khalaqa al-arḍa fī yawmayni wa tajʿalūna lahū andādā. Dhālika rabbu al-ʿālamīn.
Qur‘an: 32:4
ALLAH ist es, Der die Himmel und die Erde und alles, was zwischen beiden ist, in sechs Tagen erschuf; dann wandte Er Sich Seinem Reich majestätisch zu. Ihr habt außer Ihm weder einen wahren Freund noch einen Fürsprecher. Wollt ihr euch denn nicht ermahnen lassen?
Allāhu alladhī khalaqa as-samāwāti wa al-arḍa wa mā baynahumā fī sittati ayyāmin thumma istawā ʿalā al-ʿarsh. Mā lakum min dūnihī min waliyyin wa lā shafīʿ. Afalā tatadhakkarūn.
Wissenschaft:
Die Erde ist circa 4,6 Milliarden Jahre alt.
Das Universum ist circa 13,8 Milliarden Jahre alt.
4,6 : 13,8 = 1/3
Der Qur‘an sagt, dass die Erde in 2 Zeiten erschaffen wurde.
Der Qur‘an sagt, dass die Himmel und die Erde und alles was zwischen beiden ist, in 6 Zeiten erschaffen wurde.
2 : 6 = 1/3
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Das kann nur Der Schöpfer vom Universum wissen.
Sieg von Byzantiner (Römer):
Qur‘an: 30:2-5
Besiegt sind die Byzantiner in dem am tiefsten gelegenen Land, doch sie werden nach ihrer Niederlage siegen in wenigen Jahren - ALLAHS ist die Herrschaft vorher und nachher -, und an jenem Tage werden sich die Gläubigen freuen über ALLAHS Hilfe. Er hilft, wem Er will; und Er ist Der Allmächtige, Der Barmherzige.
Ghulibati ar-rūm. Fī adnā al-arḍ. Wa hum min baʿdi ghalabihim sa-yaghlibūn. Fī biḍʿi sinīn. Lillāhi al-amru min qablu wa min baʿd. Wa yawmaʾidhin yafraḥu al-muʾminūn. Bi-naṣri llāh. Yanṣuru man yashāʾ. Wa huwa al-ʿAzīzu ar-Raḥīm.
Wissenschaft:
Im frühen siebten Jahrhundert waren die beiden mächtigsten Reiche die Byzantiner und das persische Reich.
In den Jahren 613 - 614 n. Chr. kam es zum Krieg zwischen den beiden Reichen, in dem die Byzantiner eine schwere Niederlage durch die Hände der Perser hinnehmen mussten.
Diese Verse vom Qur’an wurden um 620 n. Chr. offenbart, fast sieben Jahre nach der schweren Niederlage der christlichen Byzantiner durch die Hände der götzendienenden Perser.
Da wurde vorausgesagt, dass die Byzantiner in Kürze erfolgreich sein würden.
Tatsächlich waren die Byzantiner aber so schwer getroffen, dass es unmöglich zu sein schien, dass sie auch nur ihre Existenz aufrechterhalten könnten, von einem Sieg ganz zu schweigen.
Doch wie die Geschichte zeigt, besiegten sie die Perser.
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Tiefste Land:
Qur‘an: 30:2-5
Besiegt sind die Byzantiner in dem am tiefsten gelegenen Land, doch sie werden nach ihrer Niederlage siegen in wenigen Jahren - ALLAHS ist die Herrschaft vorher und nachher -, und an jenem Tage werden sich die Gläubigen freuen über ALLAHS Hilfe. Er hilft, wem Er will; und Er ist Der Allmächtige, Der Barmherzige.
Ghulibati ar-rūm. Fī adnā al-arḍ. Wa hum min baʿdi ghalabihim sa-yaghlibūn. Fī biḍʿi sinīn. Lillāhi al-amru min qablu wa min baʿd. Wa yawmaʾidhin yafraḥu al-muʾminūn. Bi-naṣri llāh. Yanṣuru man yashāʾ. Wa huwa al-ʿAzīzu ar-Raḥīm.
Wissenschaft:
Die Plätze, an denen die Hauptgefechte ausgetragen wurden in Damascus und Jerusalem, sind in einem ausgedehnten Flusstal, einem tiefliegenden Land, das Great Rift Valley (Große Riftebene) genannt wird.
Das Great Rift Valley ist eine riesige 5.000 km lange Kluftlinie in der Erdkruste, die von Nordsyrien über den Mittleren Osten Asiens bis nach Zentral Mozambique in Ostafrika verläuft.
Eine interessante Tatsache, die erst vor Kurzem mit Hilfe von Satelitenaufnahmen entdeckt wurde, ist, dass das Gebiet um das Tote Meer herum (das im Great Rift Valley liegt) der tiefste Punkt der Erde ist.
Der tiefste Punkt der Erde befindet sich tatsächlich auf der Küstenlinie des Toten Meeres mit einer Höhe von ca. 400 Metern unter Meereshöhe.
Die Tatsache, dass es am tiefsten Punkt der Erde liegt, bedeutet, dass das Wasser nicht in das Meer abfließt. Keine Stelle auf der Erde liegt tiefer als die Küstenlinie des Toten Meeres.
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Das kann nur Der Gestalter der Erde wissen.
Himmel:
Qur‘an: 21:32
Und den Himmel (die Himmel) haben wir zu einer geschützten Decke gemacht. Und sie sind jene, die sich von seinen Versen abwenden.
Wa jaʿalnā as-samāʾa saqfan maḥfūẓā, wa hum ʿan āyātihā muʿriḍūn.
Wissenschaft:
Der Himmel (die Erdatmosphäre) fungiert als ein lebensnotwendiges Schutzschild für die Erde.
Sie schützt vor extremer kosmischer Kälte, gefährlicher UV-Strahlung, dem Einschlag von Weltraummüll und speichert Wärme, was die Erde bewohnbar macht.
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Das kann nur Der Erbauer des Himmels wissen.
Berge:
Qur‘an: 78:6-7
Haben Wir nicht die Erde zu einem Lager gemacht und die Berge zu Pflöcken?
Alam najʿali al-arḍa mihādā. Wa al-jibāla awtādā.
Qur’an: 16:15
Und Er hat feste Berge auf der Erde gegründet, damit sie nicht mit euch wanke, und Flüsse und Wege, damit ihr recht gehen möget.
Wa alqā fī al-arḍi rawāsiya an tamīda bikum wa anhāran wa subulan laʿallakum tahtadūn.
Wissenschaft:
Moderne Erdwissenschaften haben bewiesen, dass Berge tiefe Wurzeln unter der Erdoberfläche besitzen und dass diese Wurzeln manchmal dieselbe Höhe wie über der Oberfläche erreichen können.
Daher ist das passendste Wort, um diese Berge aufgrund dieser Information zu beschreiben, das Wort „Pflock”, weil der Großteil des gesamten Pflockes unter der Erdoberfläche verborgen ist.
Berge spielen eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung der Erdkruste. Sie verhindern das Wackeln der Erde.
Die Geschichte der Wissenschaft sagt uns, dass die Theorie, Berge verfügten über tiefe Wurzeln erst 1865 durch den königlichen Astronom, Sir George Airy eingeführt wurde.
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Das kann nur Der Gestalter der Erde wissen.
Pharaos Behauptung:
Qur’an: 26:29
Er (Pharao) sagte: „Wenn du einen anderen Gott als mich annimmst, so werde ich dich ganz gewiss zum Gefängnisinsassen machen.“
Qāla laʾini ittakhadhta ilāhan ghayrī la-ajʿalannaka mina al-masjūnīn.
Qur’an: 28:38
Und Pharao sagte: „O ihr Vornehmen, ich kenne keinen anderen Gott für euch außer mir; so brenne mir, O Haman, (Ziegel aus) Ton und mache mir einen Turm, damit ich den Gott Moses' erblicken kann, obgleich ich ihn gewiss für einen Lügner erachte.“
Wa qāla Firʿawnu yā ayyuhā al-malaʾu mā ʿalimtu lakum min ilāhin ghayrī, fa-awqid lī yā Hāmānu ʿalā aṭ-ṭīni fa-jʿal lī ṣarḥan laʿallī aṭṭaliʿu ilā ilāhi Mūsā, wa innī la-aẓunnuhū mina al-kādhibīn.
Wissenschaft:
Die Geschichte zeigt, dass im alten Ägypten der Pharao als ein Gott oder als ein menschgewordener Gott auf Erden betrachtet wurde.
Der Rosettastein wurde am 15. Juli 1799 von französischen Soldaten während Napoleons Ägyptenfeldzug in der Nähe der Stadt Rosette (heute Rashid) im Nildelta entdeckt. Der Offizier Pierre-François Bouchard fand die beschriftete Granitstelle beim Ausbau eines Forts.
Der Stein ist ein Schlüssel zur Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen.
Die endgültige Entschlüsselung gelang Jean-François Champollion im Jahr 1822.
Seitdem kann man die ägyptischen Hieroglyphen lesen.
Und in einer der Hieroglyphen sieht man, dass der Pharao von ägyptischen Göttern für göttlich erklärt wurde.
Das dies der Fall ist, hat niemand in der Zeit von Prophet Muhammad ﷺ, gewusst oder wissen können.
Aber der Qur‘an hat es richtig, weil es das Wort von Dem Schöpfer ist und Der Schöpfer alles weiß.
Volk von Ibrahim:
Qur’an: 6:76-78
Als ihn nun die Nacht überschattete, da erblickte er einen Stern. Er sagte: „Das ist mein Herr.“ Doch da er unterging, sagte er: „Ich liebe nicht die Untergehenden.“ Als er den Mond sah, wie er sein Licht ausbreitete, da sagte er: „Das ist mein Herr.“ Doch da er unterging, sagte er: „Wenn mein Herr mich nicht rechtleitet, werde ich gewiss unter den Verirrten sein.“ Als er die Sonne sah, wie sie ihr Licht ausbreitete, da sagte er: „Das ist mein Herr, das ist noch größer.“ Da sie aber unterging, sagte er: „O mein Volk, ich habe nichts mit dem zu tun, was ihr (ALLAH) zur Seite stellt.
Fa-lammā janna ʿalayhi al-laylu raʾā kawkaban qāla hādhā rabbī. Fa-lammā afala qāla lā uḥibbu al-āfilīn. Fa-lammā raʾā al-qamara bāzighan qāla hādhā rabbī. Fa-lammā afala qāla la-in lam yahdinī rabbī la-akūnanna mina al-qawmi aḍ-ḍāllīn. Fa-lammā raʾā ash-shamsa bāzighatan qāla hādhā rabbī hādhā akbar. Fa-lammā afalat qāla yā qawmi innī barīʾun mimmā tushrikūn.
Wissenschaft:
Der König zur Zeit von Prophet Ibrahim, Friede sei auf ihm, war der sumerische König Ur-Nammu.
Seine Herrschaft war eng mit der Verehrung mesopotamischer Gottheiten verbunden, die oft mit Himmelskörpern assoziiert wurden, wie Mondgott (Nanna/Sin), Sonnengott (Utu/Šamaš), Venusgöttin (Inanna/Ištar).
Der König hatte einen Tempel namens, Große Zikkurat von Ur und ist ein monumentaler, um 2100 v. Chr. vom sumerischen König Ur-Nammu errichteter Stufentempel im heutigen Irak.
Die Geschichte zeigt das die Zikkurat von Ur über Jahrhunderte hinweg unter Sand und Schutt begraben war, bevor sie archäologisch freigelegt wurde, von Leonard Woolley in den 1920/1930ern.
Und seitdem wissen wir, dass dieses Volk dort den Mond, Sonne, Sterne, etc. angebetet haben.
Die sumerische Sprache ist eine tote Sprache und das schon seit sehr langer Zeit. Sie wird seit etwa 4000 Jahren nicht mehr als Muttersprache gesprochen.
Der Prophet Muhammad ﷺ, hätte sie niemals lesen oder verstehen können. Vorallem konnte er nicht mal lesen und schreiben.
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Leiche von Pharao:
Qur’an: 10:92
Nun wollen Wir dich heute dem Leibe nach erretten, auf dass du ein Beweis für diejenigen seiest, die nach dir kommen. Und es gibt sicher viele Menschen, die Unseren Zeichen keine Beachtung schenken.
Fa-l-yawma nunajjīka bibadanika litakūna liman khalfaka āyah. Wa inna kathīran mina an-nāsi ʿan āyātinā la-ghāfilūn.
Wissenschaft:
Der Pharao zur Zeit von Musa, Friede sei auf ihm, war Ramses II. Im Jahr 1881 wurde die Mumie, die als Ramses II. identifiziert wurde, in der thebanischen Nekropole entdeckt und ist im Nationalmuseum Kairo in Ägypten ausgestellt.
Die bemerkenswerte Erhaltung des Körpers über Jahrtausende wird von vielen als Beweis für die Wahrheit des Qur‘an angeführt.
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Herrscher zur Zeit von Yusuf:
Qur’an: 12:43
Und der König sagte: „Ich sehe wirklich, dass sieben magere Kühe sieben fette Kühe fressen. Und ich sehe sieben grüne Ähren und die anderen und sehe, dass die anderen vertrocknet sind. O, ihr Prominenten meines Volkes! Wenn ihr von den Traumdeutern seid, deutet meinen Traum.“
Wa qāla al-maliku innī arā sabʿa baqarātin simānin yaʾkuluhunna sabʿun ʿijāfun wa sabʿa sunbulātin khuḍrin wa ukhara yābisāt. Yā ayyuhā al-malaʾu aftūnī fī ruʾyāya in kuntum lir-ruʾyā taʿburūn.
Wissenschaft:
Der Qur‘an bezeichnet den Herrscher zur Zeit von Prophet Yusuf, Friede sei auf ihm, als König, während der Herrscher zur Zeit von Musa, Friede sei auf ihm, als Pharao bezeichnet wird.
Diese terminologische Unterscheidung gilt im Islam als Beispiel für historische Genauigkeit, da der Titel „Pharao“ erst im Neuen Reich, lange nach Yusuf, Friede sei auf ihm, zur Anrede für den König wurde.
Dies passt historisch zur Zeit der Hyksos-Herrscher (ca. 1650 - 1550 v. Chr.), die nicht den ägyptischen Pharaonentitel verwendeten.
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
7 Erden und 7 Himmel in Schichten:
Qur’an: 65:12
ALLAH ist es, Der sieben Himmel erschuf und von der Erde die gleiche Anzahl. Der Befehl steigt zwischen ihnen herab, auf daß ihr erfahren möget, dass ALLAH über alle Dinge Macht hat und dass ALLAHS Wissen alle Dinge umfasst.
Allāhu alladhī khalaqa sabʿa samāwātin wa mina al-arḍi mithlahunn. Yatanazzalu al-amru baynahunna li-taʿlamū anna llāha ʿalā kulli shayʾin qadīr, wa anna llāha qad aḥāṭa bi-kulli shayʾin ʿilmā.
Wissenschaft:
Die gängige Unterteilung der Schichten der Erde ist in sieben.
Diese Zählung ergibt sich, wenn man die Übergangszonen und physikalischen Zustände einzeln betrachtet:
Lithosphäre: Die feste, äußerste Gesteinshülle (Kruste + oberster Mantelteil).
Asthenosphäre: Die Fließzone unter der Lithosphäre.
Oberer Erdmantel: Der Bereich oberhalb der Übergangszone.
Übergangszone: Bereich zwischen oberem und unterem Mantel.
Unterer Erdmantel (Mesosphäre): Der größte Teil des Mantels.
Äußerer Erdkern: Flüssiges Eisen und Nickel (erzeugt das Magnetfeld).
Innerer Erdkern: Fester Eisen-Nickel-Kern aufgrund des extremen Drucks.
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Das kann nur Der Schöpfer vom Universum wissen.
Licht vom Mond:
Qur‘an: 10:5
Er ist es, Der die Sonne zu einer Leuchte, den Mond zu einem Licht gemacht hat. Und Er hat Umlaufbahnen bestimmt, damit ihr die Anzahl und die Berechnung der Jahre wisst. Was ALLAH erschaffen hat, hat Er lediglich mit Weisheit erschaffen. Für ein wissendes Volk erläutert Er getrennt (einzeln) die Verse.
Huwa alladhī jaʿala ash-shamsa ḍiyāʾan wa al-qamara nūran wa qaddarahu manāzila li-taʿlamū ʿadada as-sinīna wa al-ḥisāb. Mā khalaqa llāhu dhālika illā bil-ḥaqq. Yufaṣṣilu al-āyāti li-qawmin yaʿlamūn.
Wissenschaft:
Über einen langen Zeitraum der Menschheitsgeschichte hinweg wurde angenommen, dass der Mond eigenes Licht erzeugt oder ein selbstleuchtendes Objekt ist.
Lange Zeit war die Vorstellung in der Antike, dass der Mond als magisches oder göttliches Wesen betrachtet wurde, dass die Nacht erhellt. Es war nicht offensichtlich, dass es sich um einen reflektierenden Felsbrocken handelt.
Bereits in der griechischen Antike (ca. 5. Jh. v. Chr.) erkannte der Philosoph Anaxagoras, dass der Mond kein eigenes Licht hat, sondern das Licht der Sonne reflektiert. Diese Erkenntnis setzte sich jedoch nicht sofort allgemein durch.
Die wissenschaftliche Gewissheit, kam erst viel später, insbesondere mit der Erfindung des Teleskops, wurde klar, dass der Mond eine dunkle Oberfläche hat, die nur Sonnenlicht reflektiert.
Dass der Mond sein Licht nur reflektiert, erkennt man heute gut an den Mondphasen (der Mond zeigt nicht immer die beleuchtete Seite) und daran, dass er bei einer Mondfinsternis im Schatten der Erde dunkel wird.
Im Qur‘an wird sprachlich konsequent zwischen Sonne und Mond unterschieden:
„Huwa alladhī jaʿala ash-shamsa ḍiyā’an wal-qamara nūran wa qaddarahu manāzila litaʿlamū ʿadada as-sinīna wal-ḥisāb. Mā khalaqa llāhu dhālika illā bil-ḥaqq. Yufaṣṣilu al-āyāti liqawmin yaʿlamūn.“
Sonne (Siraj/Diya): Wird als „Lampe“ oder „strahlender Glanz“ bezeichnet. Dies impliziert eine eigene Energie- und Lichtquelle (Verbrennung/Hitze).
Mond (Nur/Munir): Wird als „Licht“ oder „leuchtend“ bezeichnet. Das Wort Nur beschreibt im Arabischen oft ein kühles Licht, das empfangen oder weitergegeben wird.
Viele muslimische Gelehrte und moderne Übersetzungen sahen darin einen Hinweis darauf, dass der Mond das Licht der Sonne lediglich reflektiert.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist diese Unterscheidung treffend, da der Mond tatsächlich nur ein reflektierendes Objekt ist.
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Spaltung des Mondes:
Qur‘an: 54:1
Die Stunde ist nahe gekommen, und der Mond hat sich gespalten.
Iqtarabati as-sāʿatu wa inshaqqa al-qamar.
Wissenschaft:
Ein König namens Cheraman Perumal von Kerala in Indien aus dem 7. Jahrhundert, sah von seinem Palast aus, wie sich der Mond in zwei Teile spaltete.
Ein Wunder, dass dem Propheten Muhammad ﷺ, zugeschrieben wird.
Nach Gesprächen mit muslimischen Händlern reiste er nach Medina, traf den Propheten Muhammad ﷺ, konvertierte schließlich zum Islam.
Er ist der erste Inder gewesen, der zum Islam konvertierte, und half bei der Errichtung der ersten Moschee in Indien, der Cheraman-Juma-Moschee in Kodungallur.
Diese Geschichte ist in einem alten Manuskript der India Office Library in London als „Arabic 2807, 152–173“ verzeichnet.
Selbst die Feinde vom Propheten Muhammad ﷺ, die ihn hassten, haben die Spaltung gesehen und haben es auch zugegeben und nie in Frage gestellt.
Sie sagten jediglich, sie wurden von einem Zauber geblendet.
Das sind Augenzeigenberichte, mit Überlieferungsketten die unverfälscht sind und von mehreren Menschen zu dieser Zeit gleich überliefert wurden und historisch korrekt sind.
Augenzeugenberichte von Menschen die den Propheten Muhammad ﷺ, verabscheuten und ihn töten wollten.
Embryologie:
Qur‘an: 23:12-14
Und wahrlich, Wir erschufen den Menschen aus einer Substanz aus Lehm. Alsdann setzten Wir ihn als Samentropfen an eine sichere Ruhestätte. Dann bildeten Wir den Tropfen zu einem Blutklumpen; dann bildeten Wir den Blutklumpen zu einem Fleischklumpen; dann bildeten Wir aus dem Fleischklumpen Knochen; dann bekleideten Wir die Knochen mit Fleisch; dann entwickelten Wir es zu einer anderen Schöpfung. So sei denn ALLAH gepriesen, Der beste Schöpfer.
Wa laqad khalaqnā al-insāna min sulālatin min ṭīn. Thumma jaʿalnāhu nuṭfatan fī qarārin makīn. Thumma khalaqnā an-nuṭfata ʿalaqatan fa-khalaqnā al-ʿalaqata muḍghatan fa-khalaqnā al-muḍghata ʿiẓāman fa-kasawnā al-ʿiẓāma laḥman thumma anshaʾnāhu khalqan ākhar. Fa-tabāraka llāhu aḥsanu al-khāliqīn.
Wissenschaft:
Vor 1.400 Jahren, bevor es Mikroskope, Ultraschallgeräte oder die moderne Embryologie gab, beschrieb der Qur‘an die genauen Stadien der menschlichen Entwicklung im Mutterleib.
Stadium 1: Nutfah (ein Tropfen Flüssigkeit)
Stadium 2: Alaqah (etwas, das sich anheftet)
Stadium 3: Mudghah (eine gekaute Substanz)
Stadium 4: Die Knochen bilden sich
Stadium 5: Fleisch bedeckt die Knochen
Im Jahr 1981 untersuchte Professor Keith Moore, einer der weltweit führenden Embryologen, diese Verse. Er bestätigte, dass jede Phase perfekt mit der modernen Wissenschaft übereinstimme.
Einige Wissenschaftler sind nach dem Studium dieser Erkenntnisse zum Islam konvertiert.
Wie konnte der Prophet Muhammad ﷺ, dies ohne moderne Technologie wissen?
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Das kann nur Der Schöpfer der Menschen wissen.
Stirnlocke:
Qur‘an: 96:15-16
Keineswegs! Wenn er nicht (davon) ablässt, werden Wir ihn gewiss ergreifen bei der Stirnlocke der lügenden, sündigen Stirnlocke.
Kallā la-in lam yantahi la-nasfaʿan bin-nāṣiyah. Nāṣiyatin kādhibatin khāṭiʾah.
Wissenschaft:
Forschungsergebnisse zeigen, dass die Stirnlappen (Frontallappen) des Gehirns eine Schlüsselrolle beim Lügen spielen.
Diese Region ist besonders aktiv, wenn Menschen lügen. Sie ist für höhere kognitive Funktionen zuständig, darunter Planung, Entscheidungsfindung, Hemmung von Wahrheiten und das Konstruieren von Geschichten.
Lügen erfordert mehr Gehirnaktivität als die Wahrheit zu sagen, da die echte Erinnerung unterdrückt und eine falsche Information aufrechterhalten werden muss.
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Schweinefleisch:
Qur‘an: 2:173
Verboten hat Er euch nur (den Genuß von) natürlich Verendetem, Blut, Schweinefleisch und dem, worüber etwas anderes als ALLAH angerufen worden ist. Wenn aber jemand (dazu) gezwungen ist, ohne (es) zu begehren und ohne das Maß zu überschreiten, so trifft ihn keine Schuld; wahrlich, ALLAH ist Allverzeihend, Barmherzig.
Innamā ḥarrama ʿalaykumu al-maytata wa ad-dama wa laḥma al-khinzīri wa mā uhilla bihī li-ghayri llāh. Fa-mani uḍṭurra ghayra bāghin wa lā ʿādin fa-lā ithma ʿalayh. Inna llāha ghafūrun raḥīm.
Wissenschaft:
Schweine fressen Müll, Fäkalien und alles, was sie finden.
Ihr Verdauungssystem braucht nur 4 Stunden, die Giftstoffe verlassen den Körper nie vollständig.
Sie haben keine Schweißdrüsen.
Jedes Gift, jedes Bakterium, jedes Toxin bleibt dauerhaft in ihrem Fleisch eingeschlossen.
Im Schweinefleisch leben Trichinenwürmer, die bis ins Gehirn wandern und schwere neurologische Erkrankungen verursachen können.
Der Schöpfer hat Schweinefleisch nicht verboten, um einzuschränken. Er hat es verboten, um zu schützen.
Fingerabdrücke:
Qur‘an: 75:3-4
Glaubt der Mensch, dass wir (nach seinem Tod) seine Knochen niemals zusammenfügen können? Nein, Wir haben sogar die Macht seine Fingerkuppeln wieder neu zu rekonstruieren.
A-yaḥsabu al-insānu allan najmaʿa ʿiẓāmah. Balā qādirīna ʿalā an nusawwiya banānah.
Wissenschaft:
Warum werden ausdrücklich die Fingerspitzen/Fingerkuppeln erwähnt?
Nicht der Schädel.
Nicht die Wirbelsäule.
Nicht einmal die ganze Hand.
Die Fingerspitzen.
Die Haut an den Fingerspitzen weist einzigartige, geschwungene Rillen (Papillarlinien) auf, die den individuellen Fingerabdruck bilden.
Im Arabien des 7. Jahrhunderts war eine Fingerspitze einfach nur eine Fingerspitze. Niemand wusste, dass es etwas Besonderes ist. Es gab keine Mikroskope, keine Forensik und keine Fingerabdruckdatenbanken.
Dann entdeckte die Wissenschaft im Jahr 1880 etwas Bemerkenswertes:
Jeder menschliche Fingerabdruck ist einzigartig.
Milliarden von Menschen haben auf dieser Erde gelebt, und dennoch gab es niemals zwei völlig identische Fingerabdrücke.
Sogar eineiige Zwillinge haben unterschiedliche Fingerabdrücke.
Sie entstehen bereits vor der Geburt und begleiten uns unser ganzes Leben lang.
Der Schöpfer sagt also nicht einfach nur, dass Er die Menschen wieder zum Leben erwecken wird.
Er sagt, dass Er sie so vollkommen neu erschaffen wird, dass selbst eure einzigartigen Fingerspitzen wiederhergestellt werden.
Wie konnte dies im Qur’an erwähnt werden, lange bevor die moderne Wissenschaft es entdeckte?
Weil der Qur‘an das Wort von Dem Schöpfer ist.
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Klopfender Stern:
Qur‘an: 86:1-3
Bei dem Himmel und bei At-Tariq! Und was lehrt dich wissen, was At-Tariq ist? (Es ist) ein Stern von durchdringender Helligkeit.
Wa as-samāʾi wa aṭ-ṭāriq. Wa mā adrāka mā aṭ-ṭāriq. An-najmu ath-thāqib.
Wissenschaft:
Der Weltraum ist vollkommen still.
Keine Luft. Kein Schall.
Nichts.
Das arabische Wort „Tāriq“ bedeutet einen nächtlichen Besucher, der an die Tür klopft, um seine Ankunft anzukündigen.
Ein klopfender Stern.
Im Arabien des 7. Jahrhunderts ergab das aus wissenschaftlicher Sicht keinen Sinn.
Sterne klopfen nicht. Sterne erzeugen keine Geräusche.
So dachte jedenfalls jeder.
1967 untersuchte eine Studentin in Cambridge namens Jocelyn Bell Burnell Radiosignale aus dem Weltraum.
Sie entdeckte etwas Außergewöhnliches.
Einen Stern, der in perfekt getakteten Pulsen Signale aussendet.
Tick. Tick. Tick. Tick.
So regelmäßig. So präzise.
Die Wissenschaftler dachten zunächst sogar, es könnten Außerirdische sein.
Sie gaben dem Signal tatsächlich den Spitznamen „Little Green Men“ („kleine grüne Männchen“).
Doch es waren keine Außerirdischen.
Es war ein Pulsar.
Ein schnell rotierender Neutronenstern, der starke Strahlungsbündel in den Weltraum aussendet.
Als Wissenschaftler diese Radiowellen in hörbare Töne umwandelten, klangen sie genau wie ein rhythmisches Klopfen. Ein gleichmäßiger, sich wiederholender Rhythmus.
Der Qur‘an bezeichnete ihn nicht als einen hellen Stern.
Er bezeichnete ihn nicht als einen schönen Stern.
Er nannte ihn „At-Tāriq“.
Den Klopfenden. Den durchdringenden Stern.
Denjenigen, der die Dunkelheit durchdringt.
1967 entdeckt.
1400 Jahre zuvor im Qur‘an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Das kann nur Der Schöpfer vom Universum wissen.
Haut:
Qur‘an: 4:56
Diejenigen, die nicht an Unsere Zeichen glauben, die werden Wir im Feuer brennen lassen: Sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe kosten. Wahrlich, ALLAH ist Allmächtig, Allweise.
Inna alladhīna kafarū bi-āyātinā sawfa nuṣlīhim nārā. Kullamā naḍijat julūduhum baddalnāhum julūdan ghayrahā li-yadhūqū al-ʿadhāb. Inna llāha kāna ʿazīzan ḥakīmā.
Wissenschaft:
Warum erwähnt dieser Vers ausdrücklich die Haut?
Warum nicht die Knochen?
Warum nicht die Muskeln oder die inneren Organe?
Jahrhunderte später entdeckten Wissenschaftler, dass sich die Schmerzrezeptoren des Körpers in der Haut konzentrieren.
Wenn die Haut schwer verbrannt wird, werden diese Rezeptoren zerstört, und die Fähigkeit, Schmerz zu empfinden, nimmt stark ab.
Bildet sich jedoch neue Haut, entstehen auch neue Schmerzrezeptoren, und das Schmerzempfinden kehrt zurück.
Der Qur‘an wies auf die Rolle der Haut bei der Schmerzempfindung hin - lange bevor die moderne Medizin dies verstand.
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Umlaufbahn:
Qur‘an: 36:40
Weder hat die Sonne den Mond einzuholen, noch eilt die Nacht dem Tage voraus; und alle schweben auf einer Umlaufbahn.
Lā ash-shamsu yanbaghī lahā an tudrika al-qamara wa lā al-laylu sābiqu an-nahār. Wa kullun fī falakin yasbaḥūn.
Wissenschaft:
Die Sonne geht auf.
Sie zieht über den Himmel.
Sie geht unter.
So sieht es von der Erde aus. So glaubten es die Menschen über Tausende von Jahren hinweg.
Die Sonne bewegt sich über einer flachen Himmelskuppel über uns.
Einfach. Sichtbar. Offensichtlich.
Doch der Qur‘an sagt etwas anderes.
„Lā ash-shamsu yanbaghī lahā an tudrika al-qamara wa lā al-laylu sābiqu an-nahār, wa kullun fī falakin yasbaḥūn.“
„Yasbahun“ - sie schwimmen. Sie gleiten oder schweben.
Ununterbrochen. Auf einer festgelegten Bahn. In einem „Falak“.
Nicht: „Sie überqueren den Himmel einmal und bleiben dann stehen.“
Nicht: „Sie sind an einem festen Ort.“
Sie schwimmen - eine fortwährende Bewegung auf einer klar definierten Bahn.
Und beachte das Wort „Kullun“ - alle von ihnen. Plural.
Sonne, Mond und weitere Himmelskörper - alle schweben, alle bewegen sich auf ihrer eigenen Bahn.
Im 7. Jahrhundert war dies nicht die vorherrschende Vorstellung. Viele antike Zivilisationen glaubten, der Himmel sei eine feste Kuppel, über die sich die Sonne wie ein Streitwagen bewege, oder dass die Himmelskörper lediglich feststehende Lichter seien.
Der Vers beschreibt etwas anderes: eine fortlaufende, geordnete und eigenständige Bewegung - jeder Himmelskörper auf seiner eigenen Bahn, ohne Zusammenstöße und ohne dass einer den anderen überholt.
Die moderne Astronomie bestätigt, dass sich die Sonne nicht im Universum in Ruhe befindet - sie umkreist das Zentrum unserer Galaxie.
Der Mond umkreist die Erde.
Die Erde umkreist die Sonne.
Jeder Himmelskörper ist in Bewegung, jeder folgt seiner eigenen Bahn, in geordneter Weise.
Ein Wort - „Yasbahun“: schwimmen, schweben, fortwährende Bewegung.
Ein Wort - „Falak“: eine Bahn, eine Umlaufbahn.
1.400 Jahre zuvor im Qur‘an beschrieben, lange bevor es Teleskope gab.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Das kann nur Der Schöpfer vom Universum wissen.
Reflektion des Himmels:
Qur‘an: 86:11
Und beim Himmel mit seiner Wiederkehr
Wa as-samāʾi dhāti ar-rajʿ.
Wissenschaft:
Im Jahr 1901 gelang Guglielmo Marconi etwas, das eigentlich unmöglich hätte sein sollen.
Er sendete ein Funksignal von England nach Neufundland in Kanada - über den Atlantischen Ozean hinweg.
Die Wissenschaftler waren verblüfft.
Verwirrt.
Manche weigerten sich sogar, es zu glauben.
Hier ist der Grund, warum es eigentlich nicht hätte funktionieren dürfen:
Radiowellen breiten sich geradlinig aus. Die Erde ist jedoch gekrümmt.
England und Kanada liegen auf einer gekrümmten Oberfläche. Ein geradliniges Signal müsste daher lange vor dem Erreichen Kanadas ins Weltall entweichen.
Wie konnte das Signal also ankommen?
Jahrelang konnte das niemand erklären.
Dann entdeckten Wissenschaftler etwas über unseren Köpfen:
Eine Schicht aus elektrisch geladenen Teilchen hoch in der Atmosphäre - heute als Ionosphäre bekannt.
Diese Schicht wirkt wie ein Spiegel. Wenn Radiowellen nach oben gelangen und auf sie treffen, entweichen sie nicht ins All.
Stattdessen werden sie zur Erde zurückgeworfen und erreichen dadurch Orte, die auf geradem Weg niemals erreichbar wären.
Das Signal verlief also nicht geradlinig. Es stieg nach oben, traf auf den Himmel und wurde wieder zur Erde zurückgesendet.
Und der Qur’an sagt:
„Und beim Himmel mit seiner Wiederkehr“
„Wa-s-samā’i dhāti ar-rajʿi“
Der Himmel, mit seiner Wiederkehr.
Nicht: „der Himmel, der einfach da ist“. Nicht: „der leere Himmel“.
Sondern der Himmel, der Dinge wiederkehren lässt.
Im Jahr 1924 setzte Marconi seine Experimente fort und bestätigte, dass sich Kurzwellensignale auf diese Weise um die ganze Erde ausbreiten können – indem sie zwischen der Ionosphäre und der Erdoberfläche hin- und herreflektiert werden.
Die Ionosphäre wurde jedoch erst 1939 umfassend kartiert und verstanden.
Der Koran bezeichnete den Himmel bereits als „dhāti ar-rajʿi“- den Besitzer der Rückkehr bzw. des Zurücksendens - rund 1.400 Jahre bevor Marconis verblüffte Wissenschaftler herausfanden, warum ein Funksignal einen Ozean überqueren konnte, den es eigentlich niemals hätte überqueren dürfen.
Vor 1.400 Jahren im Qur’an beschrieben.
Das ist kein Zufall.
Das ist göttliches Wissen.
Spinnennetze:
Qur‘an: 29:41
Das Gleichnis derer, die sich Helfer außer ALLAH nehmen, ist wie das Gleichnis von der Spinne, die sich ein Haus macht; und das Gebrechlichste der Häuser ist gewiss das Haus der Spinne - wenn sie es nur begriffen!
Mathalu alladhīna ittakhadhū min dūni llāhi awliyāʾa ka-mathali al-ʿankabūti ittakhadhat baytā. Wa inna awhana al-buyūti la-baytu al-ʿankabūt, law kānū yaʿlamūn.
Wissenschaft:
In der arabischen Grammatik hat jedes Verb ein Geschlecht - entweder männlich (maskulin) oder weiblich (feminin).
Im Qur‘an wird die Spinne die ihr Netz baut beschrieben.
Es wird ein ganz bestimmtes Wort benutzt:
„Ittakhadhat“ - die weibliche Form des Verbs „nehmen/errichten/bauen“.
Nicht die männliche Form „Ittakhadha“.
Sondern die weibliche Form.
Im Arabien des 7. Jahrhunderts waren Spinnen einfach Spinnen.
Niemand untersuchte, welches Geschlecht die Netze baut.
Es gab keine Mikroskope und keine zoologischen Labore.
Doch der Qur‘an erwähnt ausdrücklich die weibliche Verbform, als Er vom Bau des Spinnennetzes sprach.
Die moderne Zoologie bestätigt etwas Bemerkenswertes:
Nur weibliche Spinnen bauen Netze.
Weibliche Spinnen besitzen spezialisierte Spinndrüsen, die das Seidenmaterial produzieren. Männliche Spinnen verfügen nicht über dieselbe Fähigkeit. Zwar können Männchen gelegentlich dabei helfen, ein bestehendes Netz zu reparieren oder zu erweitern, doch der eigentliche Bau - das Spinnen der Seide und das Weben der Struktur, wird ausschließlich von Weibchen durchgeführt.
Dies gilt heute als gesicherte Erkenntnis der Arachnologie.
Ein Vers.
Eine grammatische Entscheidung.
Eine arabische Verbform.
Und sie bezeichnet präzise eine biologische Tatsache über die Rollenverteilung der Geschlechter bei Spinnen, die die Wissenschaft erst Jahrhunderte später bestätigt hat.
Ein einziger Buchstabenunterschied im Arabischen - zwischen der männlichen und der weiblichen Verbform - hat bereits vor 1.400 Jahren wissenschaftliche Genauigkeit kodiert, lange bevor Zoologen dies entdeckten.
Das ist kein Zufall.
Das ist sprachliche und wissenschaftliche Präzision von Dem Schöpfer der Spinnen selbst.